Wie ein Preis entsteht
Hier steht keine Preisliste. Dafür, wie wir rechnen.
„Preise auf Anfrage" heißt im Handwerk erfahrungsgemäß „wird teuer". Deshalb schreiben wir auf, wie wir zu einer Zahl kommen: was wir uns ansehen, was wir mit Ihnen besprechen und woraus sich der Aufwand einer Prozessautomatisierung ergibt. Die Zahl selbst kommt danach — vorher wäre sie geraten.
Warum keine Liste
Weil zwei Betriebe nie dieselbe Arbeit haben
Eine Pauschale kann nur eines von beidem sein: zu teuer für den einfachen Betrieb oder zu billig für den schwierigen. Im ersten Fall zahlen Sie für Aufwand, den es bei Ihnen nicht gibt. Im zweiten Fall müssten wir irgendwo sparen — meist am Testen, und das merken Sie erst später.
Dazu kommt: Eine Preisliste behauptet, es gäbe etwas Fertiges, das nur noch ausgesucht werden muss. So arbeiten wir nicht. Wir sehen uns Ihre Abläufe an, halten schriftlich fest, was wir sehen, und gehen es mit Ihnen durch. Erst wenn feststeht, was gemacht werden soll, steht auch der Preis.
Was Sie stattdessen bekommen
Sie bekommen eine Zahl, bevor Sie sich entscheiden müssen — nur eben nicht, bevor wir wissen, wofür.
Was gemacht wird, halten wir vorher schriftlich fest: welche Abläufe, in welcher Reihenfolge, mit welchem Aufwand. In welcher Form Sie das beauftragen — ein abgeschlossener Auftrag, mehrere Schritte nacheinander, eine Begleitung über einen Zeitraum — entscheiden Sie. Sie können jede Position streichen, auch alle.
Was den Aufwand bestimmt
Fünf Dinge, offen benannt
Damit Sie vorher einschätzen können, in welche Richtung es bei Ihnen geht.
- Wie viele Abläufe
Ein Ablauf ist überschaubar. Fünf sind nicht fünfmal so teuer — aber auch nicht gleich teuer. - In welchem Zustand Ihre Daten sind
Eine gepflegte Preisliste spart uns Tage. Eine, die in drei Dateien und einem Ordner liegt, kostet welche. - Was angebunden werden muss
Ein Postfach ist einfach. Eine Branchensoftware ohne Schnittstelle ist Arbeit. Welche Sie haben, sehen wir in der Aufnahme. - Wie viele Leute eingewiesen werden
Drei Personen dauern eine Stunde. Fünfundzwanzig in zwei Schichten dauern länger. - Wie viel Sie selbst übernehmen wollen
Manche Betriebe wollen alles aus einer Hand, andere machen einen Teil selbst und holen uns nur für das Schwierige. Beides geht — es macht nur einen Unterschied im Aufwand.
Was nie passiert
Vier Dinge, auf die Sie sich verlassen können
- Eine Zahl, die Sie nicht einordnen können. Zu jeder Position steht, welche Arbeit dahintersteckt und was sie Ihnen erspart.
- Ein Vorschlag, der größer ist als nötig. Was sich nicht rechnet, sagen wir Ihnen — auch wenn es unser Auftrag wäre.
- Eine Rechnung, die Sie nicht vorher gesehen haben.
- Nachträge ohne Absprache. Taucht beim Bauen etwas auf, das vorher nicht besprochen war, rufen wir an — vor der Arbeit, nicht nach der Rechnung.
Der Ablauf
Wie aus einem Gespräch ein Angebot wird
- 01
Erstes Gespräch
Mindestens dreißig Minuten am Telefon. Sie erzählen, wie bei Ihnen gearbeitet wird und was am meisten Zeit frisst. Wir sagen Ihnen, ob wir einen Ansatz sehen — und wenn nicht, auch das. Das Gespräch kostet nichts.
- 02
Ansehen und aufschreiben
Wir sehen uns die Abläufe an, die infrage kommen, und halten fest, was wir sehen: wie oft, wie lange, wer beteiligt ist, woran es hängt. Sie bekommen das schriftlich — in einer Form, die auch ohne uns lesbar ist.
- 03
Gemeinsam durchgehen
Wir gehen es mit Ihnen durch, Position für Position: was sich lohnt, was warten kann, wovon wir abraten. Was davon gemacht wird, entscheiden Sie.
- 04
Angebot
Erst jetzt kommt der Preis — und er passt zu dem, was Sie ausgewählt haben. Umfang, Form der Zusammenarbeit und Termin stehen schriftlich, bevor jemand anfängt zu bauen.
Häufige Fragen
Was Betriebe zum Preis fragen
Im Gespräch ja — sobald wir wissen, wie viele Leute bei Ihnen arbeiten, was am meisten Zeit kostet und welche Software schon läuft. Dreißig Minuten am Telefon reichen dafür. Auf einer Website ginge das nur als Spanne, die so breit wäre, dass sie nichts sagt.
Das legen wir mit Ihnen fest. Manche Betriebe wollen einen abgeschlossenen Auftrag mit klarem Ende, andere gehen lieber Schritt für Schritt vor, wieder andere wollen uns über einen Zeitraum an ihrer Seite. Was besser passt, hängt davon ab, wie viel Sie selbst übernehmen wollen und wie schnell es gehen soll. Wir sagen Ihnen, was wir für Ihren Fall für sinnvoll halten — entscheiden tun Sie.
Das hängt davon ab, wie viele Abläufe Sie sich ansehen lassen wollen und wie tief wir dafür einsteigen. Beides besprechen wir vorher miteinander, und Sie bekommen die Zahl, bevor Sie zusagen.
Dann hören wir auf. Was wir aufgeschrieben haben, gehört Ihnen — auch wenn Sie damit zu jemand anderem gehen.
Das hängt davon ab, was wir miteinander vereinbaren. Bei einem abgeschlossenen Auftrag läuft danach nichts weiter. Wenn wir Sie über einen Zeitraum begleiten sollen, vereinbaren wir einen — weil ein Ablauf, der nach drei Monaten abgeschaltet wird, den Betrieb schlechter zurücklässt als vorher. Was für Sie gilt, steht im Angebot.
Ja. Alle Zahlen, die Sie von uns bekommen, sind netto und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Nächster Schritt
Dreißig Minuten am Telefon, und Sie wissen, woran Sie sind.
Sagen Sie uns, wie groß Ihr Betrieb ist und was Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen, was wir sehen und wie es weitergehen kann.
Mindestens dreißig Minuten. Kostet nichts. Wenn wir keinen Ansatz sehen, sagen wir das darin.